Suzanne Schoeber - 16 / Sep / 2026
Wie groß muss ein Hundebett sein?
Zu klein, und Ihr Hund kann sich nicht ausstrecken; zu groß, und die Geborgenheit fehlt. Mit einer Faustregel und der Größentabelle nach Rasse finden Sie in zwei Minuten die richtige Größe.

Wie groß muss ein Hundebett sein? Größentabelle nach Rasse
Ein gutes Hundebett ist mehr als ein bequemer Liegeplatz: Hier kommt Ihr Hund zur Ruhe, erholt sich und fühlt sich sicher. Hunde schlafen im Schnitt 12 bis 14 Stunden am Tag, Welpen und ältere Hunde sogar 18 bis 20 Stunden. Umso wichtiger ist die richtige Größe. Die Faustregel: Messen Sie Ihren Hund von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz und rechnen Sie 20 bis 30 cm dazu. Das Ergebnis ist die ideale Länge des Hundebetts. In der Größentabelle unten sehen Sie sofort, welche Größe zu welcher Rasse passt.
Wie groß sollte ein Hundebett sein? Die Faustregel
Ihr Hund muss sich auf dem Bett vollständig ausstrecken und umdrehen können, ohne dass Kopf oder Pfoten über den Rand hängen. Gleichzeitig sollte das Bett nicht so groß sein, dass die Geborgenheit verloren geht, vor allem bei Hunden, die sich gern einrollen. Deshalb: Länge des Hundes plus 20 bis 30 cm. Bei Hunden, die ausgestreckt auf der Seite schlafen, eher 30 cm; bei Hunden, die sich zusammenrollen, reichen 20 cm.
Größentabelle Hundebett nach Rasse
| Größe | Maße (L × B) | Geeignet für Rassen |
|---|---|---|
| Extra Small | 55 × 45 cm | Chihuahua, Zwergspitz, Papillon (und Katzen) |
| Small | 70 × 50 cm | West Highland Terrier, Dackel, Jack Russell, Mops, Malteser |
| Medium | 90 × 70 cm | Border Collie, Beagle, Cocker Spaniel, Französische Bulldogge, Schnauzer |
| Large | 115 × 85 cm | Labrador, Golden Retriever, Boxer, Rottweiler, Deutscher Schäferhund, Dobermann |
| Superlarge (XXL / XXXL) | 140 × 95 cm | Bernhardiner, Deutsche Dogge, Mastiff, Neufundländer, Irischer Wolfshund, Leonberger, Berner Sennenhund |
Tipp: Im Zweifel lieber eine Größe größer, wenn Ihr Hund sich gern ausstreckt oder noch wächst. Alle Größen finden Sie in der Größenübersicht.
Was passiert, wenn das Hundebett zu klein ist?
- Der Hund kann sich nicht ausstrecken und liegt verkrampft.
- Gelenke und Muskeln werden schlecht gestützt, besonders bei großen und älteren Hunden.
- Der Hund wechselt nachts häufiger den Platz und schläft weniger tief.
- Die Ränder werden dauerhaft belastet, das Bett verschleißt schneller.
Kann ein Hundebett zu groß sein?
Meistens nicht. Ein geräumiges Bett ist für die meisten Hunde angenehmer als ein knappes. Nur Hunde, die sich gern einrollen und die Ränder spüren möchten, fühlen sich auf einem deutlich zu großen Bett verloren. Kleine Hunde verlieren auf einer großen Fläche außerdem etwas Wärme. Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken: für Seitenschläfer die größere, für Einroller die kleinere.
So messen Sie Ihren Hund richtig
- Lassen Sie Ihren Hund in seiner Lieblingsschlafposition liegen.
- Messen Sie von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz (nicht bis zur Rutenspitze).
- Rechnen Sie 20 bis 30 cm dazu und vergleichen Sie das Ergebnis mit der Tabelle.
Welche Größe für Welpen?
Ein Welpe wächst innerhalb eines Jahres in seine Endgröße. Kaufen Sie das Bett deshalb für den ausgewachsenen Hund und nicht für den Welpen von heute; die meisten Welpen nehmen ein großes Bett ohne Probleme an. Achten Sie in der Welpenzeit vor allem auf einen abnehmbaren, waschbaren Bezug: Kleine Unfälle gehören dazu.
Welche Größe für große und schwere Hunde?
Ab etwa 30 kg lohnt sich neben der Größe ein Blick auf die Füllung. Die EPS-Perlenfüllung passt sich dem Körper an, hält die Form und stützt Gelenke und Muskeln, ohne dass der Hund bis auf den Boden durchsinkt. Für Rassen wie Deutsche Dogge, Bernhardiner oder Neufundländer ist Superlarge (140 × 95 cm) die richtige Wahl; Labrador, Schäferhund und Rottweiler liegen auf Large (115 × 85 cm) gut.
Häufige Fragen zur Hundebett-Größe
Wie groß muss ein Hundebett für einen Labrador sein?
Für Labrador, Golden Retriever und ähnlich große Rassen empfehlen wir Large, 115 × 85 cm.
Welche Größe für einen mittelgroßen Hund?
Für Beagle, Border Collie, Cocker Spaniel oder Französische Bulldogge passt in der Regel Medium, 90 × 70 cm.
Wie groß sollte ein Hundebett für kleine Hunde sein?
Für Chihuahua, Zwergspitz oder Papillon reicht Extra Small (55 × 45 cm); Dackel, Mops und Jack Russell liegen auf Small (70 × 50 cm) besser.
Sollte ein Hundebett einen Rand haben?
Das ist Geschmackssache des Hundes: Einroller mögen einen Rand, Seitenschläfer brauchen Fläche. Ein flaches Kissen in der richtigen Größe ist für die meisten Hunde die vielseitigste Lösung.
Ist der Bezug waschbar?
Ja. Die Außenbezüge unserer Hundebetten sind abnehmbar und waschbar. Die genaue Waschanleitung unterscheidet sich je nach Material; beachten Sie daher immer das Pflegeetikett an der Innenseite des Bezugs.
Fazit
Messen Sie Ihren Hund, rechnen Sie 20 bis 30 cm dazu und wählen Sie die passende Größe aus der Tabelle. Im Zweifel lieber etwas größer. So bekommt Ihr Hund ein Bett, auf dem er sich ausstrecken, umdrehen und wirklich erholen kann.
Zur Größenübersicht: alle Hundebetten von Extra Small bis Superlarge →






