Suzanne Schoeber - 07 / Jun / 2026
Hund und Hitze: So bleibt dein Hund im Sommer gesund, entspannt und kühl
Hohe Temperaturen können Hunde deutlich stärker belasten als Menschen. Besonders ältere Hunde, große Hunderassen und kurznasige Hunde reagieren empfindlich auf Hitze. Starkes Hecheln, Unruhe und schlechter Schlaf sind häufige Anzeichen.
Ein schattiger Ruheplatz, ausreichend Wasser und ein atmungsaktives Hundebett helfen dabei, die Belastung durch Hitze zu reduzieren. Besonders Hundebetten mit EPS-Perlenfüllung können die Luftzirkulation verbessern und Wärmestau verringern.
In diesem Ratgeber erfährst du:
warum Hunde empfindlich auf Hitze reagieren
welche Hunde besonders gefährdet sind
wie du Überhitzung vermeiden kannst
woran du einen Hitzschlag erkennst
warum das richtige Hundebett im Sommer wichtig ist

Warum leiden Hunde unter Hitze?
Menschen schwitzen über die Haut und können überschüssige Wärme relativ einfach abgeben. Hunde besitzen diese Möglichkeit kaum.
Sie regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch Hecheln.
Steigt die Außentemperatur stark an, muss der Organismus deutlich mehr arbeiten, um die Körpertemperatur stabil zu halten.
Deshalb zeigen viele Hunde bei Hitze folgende Symptome:
- starkes Hecheln
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Unruhe
- häufiges Wechseln des Liegeplatzes
- warme Ohren
- erhöhte Trinkmenge
Viele Hunde suchen bei hohen Temperaturen gezielt Fliesenböden, Schattenplätze oder kühle Räume auf.
Ab wann wird Hitze für Hunde gefährlich?
Eine feste Temperaturgrenze gibt es nicht. Bereits ab etwa 25 °C können viele Hunde erste Belastungserscheinungen zeigen.
Besonders kritisch wird es bei:
- Temperaturen über 30 °C
- hoher Luftfeuchtigkeit
- fehlendem Schatten
- schlechter Belüftung
- körperlicher Aktivität
Gerade Wohnungen unter dem Dach oder Räume mit großen Fensterflächen können sich stark aufheizen.
Welche Hunderassen leiden besonders unter Hitze?
Einige Hunderassen reagieren deutlich empfindlicher auf warme Temperaturen.
Labrador Retriever
Labradore gehören zu den beliebtesten Hunderassen Deutschlands. Durch ihre Körpergröße und ihr dichtes Fell speichern sie Wärme vergleichsweise lange.
Golden Retriever
Golden Retriever besitzen ein dichtes Fell und neigen dazu, bei sommerlichen Temperaturen schneller zu ermüden.
Deutscher Schäferhund
Der Deutsche Schäferhund ist aktiv und leistungsbereit. Hohe Temperaturen können den Kreislauf jedoch stark belasten.
Berner Sennenhund
Der Berner Sennenhund stammt ursprünglich aus kühleren Regionen und verträgt Hitze häufig schlechter.
Französische Bulldogge und Mops
Kurznasige Hunde gelten als besonders hitzeempfindlich. Durch die verkürzten Atemwege fällt die Temperaturregulation deutlich schwerer.
Warum hechelt mein Hund bei Hitze so stark?
Hecheln ist die wichtigste Kühlmethode des Hundes. Durch die schnelle Atmung verdunstet Feuchtigkeit auf den Schleimhäuten. Dadurch wird Wärme abgeführt. Verstärktes Hecheln bei warmem Wetter ist grundsätzlich normal.
Problematisch wird es, wenn zusätzlich folgende Symptome auftreten:
- Taumeln
- Erbrechen
- Orientierungslosigkeit
- Apathie
- Kreislaufprobleme
Dann sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden.
Hitzschlag beim Hund erkennen
Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall.
Mögliche Anzeichen:
- extremes Hecheln
- sehr rote Schleimhäute
- Schwäche
- Gleichgewichtsstörungen
- Erbrechen
- Krampfanfälle
In diesem Fall sollte der Hund sofort in den Schatten gebracht und tierärztlich versorgt werden.
Warum schlafen Hunde bei Hitze schlechter?
Viele Hunde schlafen im Sommer deutlich unruhiger.
Typische Verhaltensweisen:
- häufiges Drehen und Wenden
- Schlafen auf Fliesen
- Wechsel zwischen verschiedenen Liegeplätzen
- nächtliches Hecheln
- häufiges Aufstehen
Der Grund ist einfach:
Der Körper versucht dauerhaft überschüssige Wärme abzugeben. Dabei spielt auch das Hundebett eine wichtige Rolle.
Warum speichern manche Hundebetten mehr Wärme als andere?
Nicht jedes Hundebett verhält sich bei sommerlichen Temperaturen gleich. Viele Schaumstofffüllungen speichern Wärme über längere Zeit. Dadurch entsteht ein Wärmestau zwischen Hund und Liegefläche. Besonders große Hunde und Senioren empfinden dies oft als unangenehm.
Warum sind EPS-Perlen besonders atmungsaktiv?
Die Füllung entscheidet maßgeblich über den Liegekomfort.
Atmungsaktiv und temperaturregulierend
Die luftige Struktur von EPS-Perlen sorgt für eine konstante Luftzirkulation innerhalb des Hundebetts. Dadurch kann Wärme besser abgeführt werden.
Das Ergebnis:
- weniger Wärmestau
- bessere Belüftung
- angenehmeres Liegegefühl
Komfort im Sommer und Winter
EPS-Perlen bieten ganzjährigen Komfort.
Im Winter:
- speichern die Perlen Körperwärme
Im Sommer:
- ermöglichen sie Luftzirkulation
- unterstützen die Wärmeableitung
Dadurch entsteht ein ausgeglichenes Schlafklima.
Anpassung an den Körper
Die Füllung passt sich flexibel an die Körperform an. Dadurch wird das Gewicht gleichmäßiger verteilt und Druckstellen können reduziert werden. Besonders ältere Hunde profitieren häufig von diesem zusätzlichen Komfort.
Welche Bezüge eignen sich für den Sommer?
Neben der Füllung spielt auch der Bezug eine wichtige Rolle.
Canvas
Canvas ist robust, langlebig und angenehm atmungsaktiv.
Baumwolle
Baumwollbezüge fühlen sich bei warmen Temperaturen oft besonders angenehm an.
Wasser- und schmutzabweisende Bezüge
Praktisch für Hunde, die:
- schwimmen
- viel draußen liegen
- regelmäßig nass werden
Abnehmbare Bezüge lassen sich zudem leicht reinigen.
Kühlmatte oder Hundebett?
Viele Hundehalter fragen sich, ob eine Kühlmatte sinnvoller ist als ein Hundebett.
Kühlmatten können kurzfristig angenehm sein.
Für längere Ruhephasen bevorzugen viele Hunde jedoch einen weichen und unterstützenden Liegeplatz.
Ein atmungsaktives Hundebett bietet:
- bessere Unterstützung
- höheren Schlafkomfort
- angenehme Luftzirkulation
- ganzjährigen Nutzen
Praktische Tipps gegen Hitze
Spaziergänge anpassen
Früh morgens oder spät abends spazieren gehen.
Asphalt vermeiden
Straßenbeläge können sich stark aufheizen.
Ausreichend Wasser bereitstellen
Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.
Schattige Ruheplätze schaffen
Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
Für gute Luftzirkulation sorgen
Regelmäßiges Lüften unterstützt ein angenehmes Raumklima.
Fazit
Hitze kann für Hunde eine erhebliche Belastung darstellen. Besonders ältere Hunde, große Hunderassen und kurznasige Hunde benötigen im Sommer besondere Aufmerksamkeit. Neben ausreichend Wasser und schattigen Ruheplätzen spielt auch das Hundebett eine wichtige Rolle.
Atmungsaktive Hundebetten mit EPS-Perlenfüllung unterstützen die Luftzirkulation, reduzieren Wärmestau und sorgen für ein angenehmes Liegegefühl im Sommer sowie im Winter.
FAQ
Ab welcher Temperatur ist Hitze für Hunde gefährlich?
Viele Hunde zeigen bereits ab etwa 25 °C erste Belastungserscheinungen.
Warum hechelt mein Hund nachts?
Oft versucht der Körper überschüssige Wärme abzuführen.
Darf ich mit meinem Hund bei 30 Grad spazieren gehen?
Nur eingeschränkt und möglichst früh morgens oder spät abends.
Was tun bei einem Hitzschlag?
Sofort Schatten aufsuchen und einen Tierarzt kontaktieren.
Welches Hundebett eignet sich für den Sommer?
Atmungsaktive Hundebetten mit guter Luftzirkulation gelten als besonders komfortabel.
Sind EPS-Perlen besser als Schaumstoff?
EPS-Perlen speichern in der Regel weniger Wärme und ermöglichen eine bessere Luftzirkulation.
Warum schlafen Hunde auf Fliesen?
Fliesen fühlen sich oft kühler an und helfen dabei, Wärme abzuführen.
Sind ältere Hunde empfindlicher gegenüber Hitze?
Ja, Senioren können ihre Körpertemperatur häufig schlechter regulieren.






